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Erbschaft in USA

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Unser Erbrechtsanwalt in Florida

Anwalt Justin Stivers in Miami ist Experte für internationales Erbrecht und Florida-Immobilienrecht Wir, Graf & Partner, haben lange nach einem geeigneten Erbrechtsanwalt in Florida gesucht, der internationale Erbfälle versteht und unseren internationalen Mandanten pragmatische Lösungen für die Nachlassabwicklung sowie für die erbschaftsteuerlichen Fragen anbieten kann. Die meisten Erbrechts-Anwälte, egal ob in Deutschland oder den USA, haben nämlich jeweils ihre rein nationalen Brillen auf - wie sie es an der Uni gelernt haben - und schaffen…
Bernhard Schmeilzl
November 24, 2020
Anwaltspraxis in USAErbschaft in USAErbschein USAInternationales Erbrecht

Erbenermittlung und Dokumentensuche in den USA

In den USA sind viele Informationen "public record" Deutsche Datenschützer bekommen in kürzester Zeit Schnappatmung, wenn man ihnen erklärt, welche Informationen in den USA "on public record" sind, also für jedermann frei öffentlich zugänglich. Von Grundbucheinträgen, über Erbscheine und Testamente bis hin zu allem, was jemals Gegenstand eines Gerichtsverfahrens war. Es gibt Ausnahmen, aber das Grundprinzip ist, dass Amerikaner viel freizügiger mit Informationen umgehen, die ein Deutscher als höchst privat ansehen würde. Für Personen, die…
Bernhard Schmeilzl
Oktober 12, 2020
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Muss sich der Erbe aktiv beim Finanzamt melden?

Oder darf man abwarten, bis man zur Abgabe einer Erbschaftsteuererklärung aufgefordert wird? Jeder mit Wohnsitz in Deutschland, der etwas geschenkt bekommt oder erbt, muss das innerhalb von 3 Monaten beim Finanzamt anzeigen, sogenannte Anzeigepflicht gemäß § 30 Abs. 1 ErbStG. Der Begriff „etwas erben“ ist dabei weit zu verstehen, darunter fallen nämlich nicht nur Erbschaften im engen Sinn, sondern auch Vermächtnisse, Pflichtteilsansprüche, Lebensversicherungssummen und Auszahlungen aus Verträgen zugunsten Dritter. Also alles, was man „von Todes…
Bernhard Schmeilzl
Oktober 9, 2020
Erbrecht & TestamentErbschaft in EnglandErbschaft in USAErbschein England

Internationale Erbschaft teilweise ausschlagen – geht das?

Kann ich Erbe in England oder USA annehmen und in Deutschland ausschlagen? Die EU-Erbrechtsverordnung, die für alle Erbfälle ab dem 17. August 2015 gilt, geht vom Prinzip aus, dass das Vermögen eines Verstorbenen, egal wo es sich auf der Welt befindet, einen einheitlichen, unteilbaren Nachlass darstellt, also eine einheitliche Gesamterbmasse ist (Grundsatz der Nachlasseinheit). Dieser weltweite Nachlass soll (so die Sichtweise der EU-Erbrechtsverordnung) einheitlich nach den selben erbrechtlichen Regeln vererbt werden. Und zwar nach dem…
Bernhard Schmeilzl
Oktober 6, 2020
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So sieht ein Erbschein in Texas aus

"Letters Testamentary" - Beispiel eines echten Nachlasszeugnisses aus Texas In den meisten anglo-amerikanischen Ländern heißen die Nachlasszeugnisse entweder "Grant of Probate" (wenn es ein Testament gibt und darin ein Executor bestimmt wurde) oder "Letters of Administration" (wenn der Erblasser kein Testament erstellt hatte). Manche Bundesstaaten der USA, zum Beispiel Texas, bezeichnen ihre Erbscheine bzw. Testamentsvollstreckerzeugnisse dagegen als LETTERS TESTAMENTARY. Hier ein (natürlich anonymisiertes) Beispiel eines echten texanischen Erbscheins. Beispiel eines echten Nachlasszeugnisses aus Texas Wie…
Bernhard Schmeilzl
März 31, 2020
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Muster-Ehegattentestament in USA (Beispiel Kalifornien)

Wie sehen Testamente in USA aus? Ein "amerikanisches Erbrecht" als solches gibt es nicht, weil diese Rechtsmaterie in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen US-Bundesstaaten fällt. Juristisch korrekt muss man daher stets vom texanischen, kalifornischen usw Erbrecht sprechen. Daher sind sowohl die Anforderungen an die formwirksame Erstellung eines Testaments als auch die gesetzlichen Vorschriften für die Abwicklung von Erbschaften in den verschiedenen Regionen der USA recht unterschiedlich. Mehr dazu in diesem Beitrag hier. Einige gemeinsame Grundprinzipen des…
Bernhard Schmeilzl
Februar 11, 2020
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Im USA-Erbrecht gilt für Immobilien das Belegenheitsprinzip (lex rei sitae) – oder?

Aber wo steht das eigentlich im US-Recht? Wer sich mit internationalen Erbfällen befasst, insbesondere mit der Abwicklung deutsch-amerikanischer und deutsch-britischer Nachlassangelegenheiten, der hat irgendwann gelernt: Im anglo-amerikanischen Recht gilt für Immobilien der Grundsatz "lex rei sitae" (Recht der belegenen Sache), in Amerika meist nur als "lex situs" bezeichnet. Das bedeutet, für Immobilien außerhalb der USA (bzw. des Vereinigten Königreichs) gilt jeweils das Erbrecht desjenigen Landes, in dem sich die Immobilie befindet. Es kommt also zur…
Bernhard Schmeilzl
September 4, 2019
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Deutscher Anwalt am Hollywood Boulevard (Los Angeles)

Experten für deutsch-amerikanische Rechts- und Steuerfragen in Kalifornien Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist in Wahrheit in vielen Dingen extrem bürokratisch. Vertragsrecht, Steuern und Auflagen für Unternehmen sind nicht weniger kompliziert als in Deutschland. Im Gegenteil. Das gilt ganz besonders für den Bundeststaat Kalifornien, der als teuer und überreguliert gilt. In manchen Branchen muss man aber schlicht und ergreifend in California sein, weil dort die relevanten Player sind, etwa in der IT-Branche (Silicon Valley) oder…
Bernhard Schmeilzl
August 28, 2019
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USA Notare sind keine Juristen

Ein "Notary Public" in den USA oder Großbritannien ist nicht mit einem deutschen Notar vergleichbar Deutsche Notare sind Top-Juristen. Nur die besten Absolventen des zweiten juristischen Staatsexamens erhalten vom jeweiligen Bundesland das Angebot, die Laufbahn eines Notars einzuschlagen. Wer sich dafür entscheidet, durchläuft dann als sogenannter Notaranwärter noch einmal eine mehrjährige zusätzliche Ausbildung. Qualifiziertere Juristen wird man also schwerlich finden. Völlig anders die "Notary Publics" im anglo-amerikanischen Rechtssystem Die Notaries bzw. Notaries Public in den…
Bernhard Schmeilzl
Juni 24, 2019
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Wie lässt man Vollmachten in USA beglaubigen?

Notarielle Vollmacht aus USA In den USA gibt es keine Notare deutscher Prägung, sondern lediglich "notary public", die viel weniger Befugnisse haben als ein deutscher Notar und oft nicht einmal Juristen sind. Nun benötigt man aber manchmal im internationalen Rechtsverkehr eine Vollmacht oder ein anderes Dokument in besonders geglaubigter Form, etwa wenn ein in den USA lebender Erbe eine deutsche Immobilie verkaufen möchte, ohne hierzu extra nach Deutschland zu reisen. Diese sogenannte "Authentication", mit dem…
Bernhard Schmeilzl
Juni 3, 2019