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Erbschaft in USA

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Im USA-Erbrecht gilt für Immobilien das Belegenheitsprinzip (lex rei sitae) – oder?

Aber wo steht das eigentlich im US-Recht? Wer sich mit internationalen Erbfällen befasst, insbesondere mit der Abwicklung deutsch-amerikanischer und deutsch-britischer Nachlassangelegenheiten, der hat irgendwann gelernt: Im anglo-amerikanischen Recht gilt für Immobilien der Grundsatz "lex rei sitae" (Recht der belegenen Sache), in Amerika meist nur als "lex situs" bezeichnet. Das bedeutet, für Immobilien außerhalb der USA (bzw. des Vereinigten Königreichs) gilt jeweils das Erbrecht desjenigen Landes, in dem sich die Immobilie befindet. Es kommt also zur…
Bernhard Schmeilzl
September 4, 2019
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Deutscher Anwalt am Hollywood Boulevard (Los Angeles)

Experten für deutsch-amerikanische Rechts- und Steuerfragen in Kalifornien Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist in Wahrheit in vielen Dingen extrem bürokratisch. Vertragsrecht, Steuern und Auflagen für Unternehmen sind nicht weniger kompliziert als in Deutschland. Im Gegenteil. Das gilt ganz besonders für den Bundeststaat Kalifornien, der als teuer und überreguliert gilt. In manchen Branchen muss man aber schlicht und ergreifend in California sein, weil dort die relevanten Player sind, etwa in der IT-Branche (Silicon Valley) oder…
Bernhard Schmeilzl
August 28, 2019
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USA Notare sind keine Juristen

Ein "Notary Public" in den USA oder Großbritannien ist nicht mit einem deutschen Notar vergleichbar Deutsche Notare sind Top-Juristen. Nur die besten Absolventen des zweiten juristischen Staatsexamens erhalten vom jeweiligen Bundesland das Angebot, die Laufbahn eines Notars einzuschlagen. Wer sich dafür entscheidet, durchläuft dann als sogenannter Notaranwärter noch einmal eine mehrjährige zusätzliche Ausbildung. Qualifiziertere Juristen wird man also schwerlich finden. Völlig anders die "Notary Publics" im anglo-amerikanischen Rechtssystem Die Notaries bzw. Notaries Public in den…
Bernhard Schmeilzl
Juni 24, 2019
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Wie lässt man Vollmachten in USA beglaubigen?

Notarielle Vollmacht aus USA In den USA gibt es keine Notare deutscher Prägung, sondern lediglich "notary public", die viel weniger Befugnisse haben als ein deutscher Notar und oft nicht einmal Juristen sind. Nun benötigt man aber manchmal im internationalen Rechtsverkehr eine Vollmacht oder ein anderes Dokument in besonders geglaubigter Form, etwa wenn ein in den USA lebender Erbe eine deutsche Immobilie verkaufen möchte, ohne hierzu extra nach Deutschland zu reisen. Diese sogenannte "Authentication", mit dem…
Bernhard Schmeilzl
Juni 3, 2019
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Erbschaft in USA: So sieht ein echter Erbschein aus

Beispiel für ein echtes amerikanisches Nachlasszeugnis In den anglo-amerikanischen Rechtsordnungen wird ein Nachlass immer zwingend von einem sogenannten "Personal Representative" verwaltet (Details hier). Der Begriff "Erbschein" ist bei Erbfällen in USA und England daher streng genommen falsch: Das Nachlassgericht in USA oder England bestätigt im Nachlasszeugnis nämlich nicht, wer den Nachlass wirtschaftlich bekommt und für sich behalten darf, sondern stattdessen, wer diesen verwalten darf und muss. Trotzdem sprechen selbst Juristen landläufig meist von Erbschein, auch…
Bernhard Schmeilzl
April 23, 2019
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Geerbt in Nevada?

Wie kommen deutsche Erben an Erbvermögen in Nevada? Bei Nevada denken die meisten entweder an Las Vegas oder an die benachbarten Nationalparks. Nevada ist aber auch ein beliebter Bundesstaat für Firmengründungen, auch und gerade bei Nicht-US-Bürgern. Nevada erhebt weder persönliche Einkommensteuer, noch Körperschaftsteuer, die Gründung von Gesellschaften ist einfach und Nevada Limited Liability Companies (LLC) bieten relativ hohe Anonymität. Deshalb besitzen erstaunlich viele Deutsche Geschäftsanteile und sonstiges Vermögen in Nevada. Hier das Beispiel eines Dienstleisters,…
Bernhard Schmeilzl
April 11, 2019
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US-Erbrecht: Wer zu lange wartet, erbt nicht mehr

In den USA gilt meist eine Frist für den Erbscheinsantrag Die jeweiligen Probate Codes (Verfahrensvorschriften für Erbscheinsverfahren) in den meisten Bundesstaaten der USA ordnen an, dass ein Erbscheinsantrag (Probate Application) auf Basis eines Testaments innerhalb einer bestimmten Frist (Probate Deadlinegestellt werden muss, meistens sind das drei Jahre  (z.B. in New Mexico) oder vier Jahre (z.B. in Texas) seit dem Tod des Erblassers. Verpassen die Erben bzw. der im Testament genannte Executor diese Antragsfrist, kann es sein,…
Bernhard Schmeilzl
Februar 13, 2019
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Erbschaft in Texas: Get on your Horse

Nachlassabwicklung bei deutsch-texanischen Erbfällen Viele Texaner sind deutscher Abstammung. In den 1830er bis 1860er Jahren wanderten zehntausende Deutsche nach Texas aus und gründeten deutsche Siedlungen wie Fredricksburg, New Braunfels oder Bergheim. Noch 1870 sprach ein Drittel der Einwohner von San Antonio deutsch und die Sprache "Texasdeutsch" hat es zu einem Wikipedia Eintrag gebracht. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass in Deutschland lebende Angehörige eines Texaners die nächsten Verwandten sind und unverhofft texanisches Vermögen erben. Wo kommen…
Bernhard Schmeilzl
Februar 13, 2019
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Geheimtipp bei Erbfall USA: Erbscheinsantrag in Maryland stellen

Nachlassverfahren im US-Bundestaat Maryland sind vergleichsweise schnell erledigt Wer in den USA Vermögen besitzt, sollte sich frühzeitig darüber informieren, wie dieses Vermögen im Ernstfall auf die Erben übergeht. Ein überraschender Todesfall, etwa durch Autounfall, kann die nächsten Angehörigen sonst nämlich vor massive Probleme stellen. Für die Abwicklung der Erbschaft in den USA benötigen die Angehörigen bzw. die testamentarischen Erben nämlich den Erbschein eines US-amerikanischen Gerichts (Grant of Probate oder Letter of Administration); europäische Erbscheine sind…
Bernhard Schmeilzl
Februar 4, 2019
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Geschickte Nachfolgeplanung bei USA-Vermögen erspart teuren US-Erbschein

Tipp: Lebzeitige Übertragung von USA-Vermögen auf die nächste Generation Erbscheinverfahren in den USA sind langwierig und teuer. Ohne Anwalt in USA geht es meistens nicht (Details) und die Gebühren für einen Erbrechtsanwalt sowie das Gericht belaufen sich leicht auf mindestens 3.000 bis 5.000 US-Dollar, oft erheblich mehr. Wer Vermögenswerte in den USA besitzt sollte daher versuchen, durch frühzeitige Nachfolgeplanung einen Erbschein überflüssig zu machen. Hierfür gibt es mehrere Optionen. Joint Ownership (Gemeinschaftseigentum in den USA)…
Bernhard Schmeilzl
Februar 1, 2019