“Mrs” oder “Ms”: Wie umgeht man Fettnäpfchen bei englischsprachiger Korrespondenz mit Frauen?

Wer beruflich mit Briten oder Amerikanern zu tun hat, steht oft vor der Frage, wie man weibliche Empfänger korrekt anschreibt. Bei Männern ist es ganz einfach: “Dear Mr. Smith” oder “Dear Sir“. Fertig ist die Laube, ganz egal, ob der Emfänger des Briefes oder der eMail jung oder alt, verheiratet, ledig oder geschieden ist.

Was ist aber der korrekte Titel bei Frauen? Zur Auswahl stehen “Mrs”, “Miss”, “Ms” oder gar “Madam”. Nur: was bedeutet was? Hier gleich das Ergebnis vorweg: Die sichere Wahl bei beruflicher Korrespondenz ist das neutrale “Ms“. Es entspricht dem deutschen “Frau Schmidt” und passt immer. Die Abkürzung “Mrs” verwendet man, wenn man sicher ist, dass die Empfängerin verheiratet ist. Die Bezeichnung “Miss” passt nur – wenn überhaupt – bei jungen, unverheirateten Frauen. Klingt aber im Englischen heutzutage ebenso altmodisch und tendenziell bevormundend wie das deutsche “Fräulein”, das im Geschäftsleben nur mehr unverbesserliche Patriarchen verwenden. Und vielleicht Rainer Brüderle, wenn er mal wieder den Ausschnitt einer Journalistin lobt.

Im Ergebnis ist es also doch ganz einfach: Im Zweifel verwendet man stets “Ms”. Wenn man weiß, dass die Adressatin verheiratet ist, wahlweise “Mrs”. Oft werden Briten und Amerikaner ohnehin auf die “first name basis” umschwenken, dann hat sich die Frage der formellen Anrede ohnehin erledigt. Übrigens nicht erschrecken, wenn Briten oder Amerikaner in ihrer Anrede einfach nur den Vornamen verwenden, also ohne vorangestelltes “Dear”, “Hello” oder wenigstens “Hi”. Ein solches “Fritz, please call me. John” liest sich aus deutscher Sicht recht rüde, ist im anglo-amerikanischen eMail-Verkehr aber völlig üblich (mehr dazu hier).

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Das anglo-deutsche Anwaltsteam der Kanzlei Graf & Partner löst seit 2003 deutsch-britische und deutsch-amerikanische Rechtsfragen. Die Prozessabteilung GP Chambers berät und vertritt deutsche, britische und US-amerikanische Unternehmen in Arbitrationverfahren wie in Gerichtsprozessen.

Infos zu US-amerikanischen Rechtsfragen, Vertragsgestaltung US-Style und Abwicklung deutsch-amerikanischer Erbfälle in diesen Posts:

See you in Court: Nicht von US-Anwälten einschüchtern lassen

Erbschaft aus USA: Was nun?

Die Erbtante  in USA – es gibt sie doch!

Der Verstorbene hatte Bankkonten oder Aktien in USA: Eigener US-Erbschein nötig?

Haftungsfalle für Erbrechtsanwälte: In USA und GB gibt es keine transmortale Vollmacht

Das US-Erbrecht kennt keine Pflichtteilsanspruch? Blödsinn

Immobilienkauf in USA: Strandhaus in Malibu? So geht’s

– Berufsrecht für US-amerikanische Rechtsanwälte

Wie im Hollywood-Spielfilm: “You have been served!” (Zustellung in UK und USA)

Oder geben Sie Ihren Suchbegriff im Suchfeld rechts oben ein. In unseren Blogs finden sich noch hunderte weiterer Beiträge unserer Experten zu deutsch-britischem und deutsch-amerikanischem Recht.

„Chef, wir haben heute einen Betriebsrat gegründet!“

Das 1×1 des Betriebsratsrechts für Firmeninhaber und Geschäftsführer, die zum ersten Mal mit dem Thema Betriebsrat konfrontiert sind

Ein Betriebsrat ist doch nur für große Unternehmen relevant, so eine oft gehörte Ansicht. Irrtum! In jedem Betrieb, der fünf volljährige Mitarbeiter oder mehr beschäftigt, kann die Belegschaft einen Betriebsrat wählen (§1 BetrVG).

“Ihr habt was? Das kann nicht Euer Ernst sein!”

Beim Unternehmensinhaber und der Geschäftsführung löst das in aller Regel wenig Begeisterung aus. Selbst wenn die Mitarbeiter dem Chef ihre Entscheidung schonend beibringen, kommt der Wunsch, einen Betriebsrat zu installieren, bei der Unternehmensleitung meist als Misstrauensvotum an. Oder gar als Provokation. Im schlimmsten Fall versteht der Patriarch eines Familienunternehmens die Mitteilung als Kriegserklärung seiner Belegschaft gegen ihn persönlich. Tenor: “So etwas brauchen wir doch in unserer Firma nicht. Ich hab mich doch bisher immer gut um die Belange der Mitarbeiter gekümmert. Ich habe doch nicht mein Unternehmen über Jahre hinweg auf eigenes Risiko aufgebaut und Arbeitsplätze geschaffen, damit mir jetzt von denen in alles reinreden lasse.”

Diese Einstellung hilft dem Unternehmer aber nichts: Die Mitarbeiter haben nun einmal das Recht auf einen Betriebsrat und wenn die Geschäftsleitung erkennbar dagegen arbeitet, wird es meist umso schlimmer. Nicht selten ist der Auslöser für die Gründung eines Betriebsrats ja, dass die Mitarbeiter sich bereits über bestimmte aktuelle Maßnahmen der Geschäftsleitung ärgern und es “denen” jetzt mal zeigen wollen. Eine Abwehrhaltung der Chefetage bestärkt die Belegschaft dann nur in ihrem Unmut.

So oder so: Die Einführung eines Betriebsrats in einem Unternehmen ist eine kritische Phase. Reagieren der Firmeninhaber oder die Geschäftsführung hier falsch, können sie das Betriebsklima auf Monate oder Jahre hinweg versauen. Es kommt dann zu Bunkermentalität und gegenseitigem Misstrauen. Über jede Kleinigkeit wird dann “juristisch” korrespondiert und es geht sehr oft “ums Prinzip”. Dieses Ergebnis ist dann das Gegenteil von dem, was das Betriebsverfassungsgesetz eigentlich bezweckt.

Intensivkurs für Chefs ohne Betriebsratserfahrung

Am besten ist es daher, wenn Firmeninhaber und Geschäftsführung ganz souverän und professionell mit der Entscheidung der Belegschaft umgehen. Das setzt aber voraus, dass die Unternehmensleitung die Rechte und Pflichten eines Betriebsrats gut kennt und sich auch selbst an die gesetzlich vorgeschriebenen Formalia hält.

Im Ergebnis bewegen sich die Rechte eines Betriebsrats dann doch in – selbst für einen traditionellen Patriarchen – erträglichen Grenzen. Meist handelt es sich um Informations-, Anhörungs- und Voschlagsrechte, die erst dann für den Chef unangenehme Konsequenzen haben (zum Beispiel die Unwirksamkeit einer Kündigung), wenn man sie ignoriert oder bestimmte Formalia nicht einhält.

Rechtsanwältin Katrin Groll berät seit 2004 im Arbeitsrecht und schult seit langem Unternehmer, Geschäftsführer und Manager, die zum ersten Mal mit einem Betriebsrat konfrontiert sind. Die Basics des Betriebsratsrecht kann man in einem Crashkurs von 4-5 Stunden vermitteln. Auf Wunsch schult Rechtsanwältin Groll auch Mitarbeiter der Personalabteilung, je nach konkretem Bedarf im Unternehmen über einen oder mehrere Tage. Und wenn es bereits lichterloh brennt, beraten wir natürlich auch bei der Lösung von Konflikten. Fragen Sie einfach unter 0941 / 463 7070.

Übrigens sind wir es gewohnt, das Betriebsratsrecht auch einem staunenden oder verärgerten Publikum zu erklären, da unsere deutsch-britische Wirtschaftskanzlei viele englischsprachige Mandanten aus dem anglo-amerikanischen oder asiatischen Raum vertritt, die in Deutschland Tochtergesellschaften gründen oder in deutsche Unternehmen investieren. Erläutern wir dann einem US-amerikanischen oder chinesischen Investor die Grundzüge des deutschen Betriebsverfassungsgesetzes, ernten wir oft interessante Reaktionen. Von leichtem Kopfschütteln bis zu extrem hohen Dezibelwerten im Seminarraum der Kanzlei. Jedenfalls: We are happy to explain the principles and pitfalls of German employee participation law in English language.

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Die 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer Abteilung für britisch-deutsche Prozessführung (GP Chambers) auf deutsche sowie auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische Wirtschaftsstreitigkeiten, Scheidungen und Erbfälle. Rechtsanwalt Schmeilzl und Solicitor Jelowicki sind Experten für deutsch-englisches sowie deutsch-amerikanisches Erbrecht und agieren auch in vielen Fällen als Nachlassabwickler (Executors & Administrators) für deutsch-britische oder deutsch-amerikanische Erbfälle.

Falls Sie bei einer britisch-deutschen oder amerikanisch-deutschen Rechtsangelegenheit Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte und Solicitors der Kanzlei Graf & Partner sowie die englischen Solicitors der Kanzlei Lyndales gerne zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner in Deutschland ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England).

Als Kanzlei-Azubi für ein Praktikum nach London und Manchester?

Bei uns ganz normal. Denn alle unsere Mitarbeiter und Auszubildenden müssen ja die Partnerkanzleien in London, Manchester und Dublin kennen lernen. Wir, die deutsch-britische Anwaltskanzlei Graf & Partner mit der internationalen Prozessrechtsabteilung GP Chambers, suchen am Standort Regensburg laufend Rechtsanwaltsfachangestellte, Fremdsprachensekretärinnen und Auszubildende für beide Berufe (alles natürlich m/w). Auch Jura-Studienabbrecher bekommen bei uns eine Chance als Paralegals, Hauptsache sie sind motiviert und gut in Englisch. Denn da in unserer Kanzlei jeder zweite Anrufer Brite oder Amerikaner ist, wären gute Englischkenntnisse durchaus von Vorteil 🙂  Mehr zu den Jobangeboten unserer Kanzlei hier.

Vertragsverhandlung mit Briten: Praxistips für Gerichtstandsklauseln

Zentrale Weichenstellung bei deutsch-britischen Verträgen ist die Klausel zum anwendbaren Recht und zum internationalen Gerichtsstand, die “Governing Law & Jurisdiction Clause”

Wer Verträge mit britischen Unternehmen schließt oder bestehende Vertragsbeziehungen nachverhandelt (etwa wegen Brexit), steht vor dem Problem, ob man für die deutsch-britische Geschäftsbeziehung englisches Recht und englischen Gerichtsstand akzeptieren soll. Die englischen Vertragsanwälte (Solicitors) des Geschäftspartners werden dies nämlich in aller Regel ganz selbstverständlich verlangen (“Choice of Law” und “Choice of Forum”) und ihr angeblich effizientes Rechtssystem anpreisen. Übrigens: Bitte im internationalen Vertrag nie schreiben “British Law”. Das gibt es nämlich nicht, sondern es gibt English Law und Scottish Law mit jeweils eigenen Gesetzen (siehe hier). Diese beiden Rechtssysteme von England und Schottland unterscheiden sich erheblich.

Den Managern und Business Developern des deutschen Mandanten ist diese Frage des anwendbaren Rechts und Gerichtsstands meist ohnehin nicht so wichtig; bei ihnen stehen die Business Terms im Vordergrund, also Leistung, Preis, Lieferfristen und Gewährleistung. Gemäß dem alten Managersprichwort: BWL schlägt Jura. Hauptsache man kommt zum Abschluss des Vertrags.

Wehe, es kommt später doch zum Rechtsstreit!

Es muss dem deutschen Vertragspartner dann aber klar sein, dass im Ernstfall ein Rechtsstreit in England erheblich teurer und umständlicher ist, als ein Zivilprozess in Deutschland. Dann zeigt sich, was die Werbeslogans der English Law Society über London als das “Legal Centre” in der Praxis bedeuten. Absurd hohe Anwaltshonorare, völlig überlastete und über viele Monate ausgebuchte Gerichte sowie hohe Begleitkosten für Reisen nach und Tagungen in London. Verglichen damit ist ein Prozess vor einem deutschen Landgericht ein Schnäppchen.

Wir wissen hier, wovon wir reden, da unsere deutsch-britische Prozessrechtsabteilung pro Jahr dutzende Gerichtsverfahren gegen englische Unternehmen führt, oft in komplexen Liefer- oder Werkvertragsbeziehungen, bei denen um technische Standards gestritten wird. Es ist daher übrigens auch unter diesem Gesichtspunkt relevant, wo der Prozess stattfindet, weil es darüber entscheidet, ob englische oder deutsche Gutachter als Sachverständige eingeschaltet werden. Das wiederum hat Auswirkungen, welche technischen Standards der Sachverständige zugrunde legt. In unserer Gerichtspraxis haben wir schon oft erlebt, dass englische Expert Witnesses (also Sachverständige, zum Beispiel englische Ingenieure oder Achitekten) mit stolzgeschwellter Brust über “British Industry Standards” referiert haben, bei denen die deutschen Mandanten die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen haben und uns sagten, dass das in Deutschland etwa der Standard der frühen 80er-Jahre war. Nicht ohne Grund gibt es unter deutschen Ingenieuren das geflügelte Wort von Großbritannien als Industriemuseum.

Hier das echte Industriemuseum in Manchester. Allerdings gehört das weiße Gebäude rechts im Bild nicht mehr zum Museum…

Englische “Civil Action” versus deutscher Zivilprozess

Die Unterschiede zwischen englischem und deutschem Zivilprozess beginnen bereits damit, dass man vor Klageerhebung in England die strengen Bestimmungen des sogenannten Pre-Action Protocol der britischen Zivilprozessordnung (Civil Procedure Rules) einhalten muss. Mahnschreiben deutscher Firmen oder deren Anwälte genügen den Anforderungen der englischen ZPO meist nicht. Es müssen daher nochmals sehr ausführliche Mahnschreiben nach UK geschickt und angemessene vorprozessuale Fristen gesetzt werden. Das allein schon verzögert die Klageerhebung in England im Vergleich zu Deutschland um mindestens vier bis sechs Wochen, in der Praxis meist noch mehr, weil der Mandant in komplexen Zivil- oder Wirtschaftsprozessen oft erst viele Unterlagen aufbereiten und Berechnungen erstellen muss.

Zweitens muss man als Kläger vor einem englischen Gericht – neben seinem Hausanwalt – zusätzlich einen englischen Prozessanwalt einschalten, den sog. Barrister. Will man vom britischen Prozessgegner und vom Gericht ernst genommen werden, sollte das kein Neuling sein (auch die kosten aber schon 300 Pfund die Stunde aufwärts), sondern ein erfahrener Spezialist auf dem jeweiligen Gebiet. In High Profile Cases sollte man sogar darüber nachdenken, in einen “QC” zu investieren (QC steht für Queen’s Counsel, künftig irgendwann KC für King’s Counsel). Die Stundensätze solcher QC’s lassen den Finanzvorstand des Mandanten blass werden: Mit 600 englischen Pfund aufwärts muss man rechnen, in London auch gern deutlich mehr.

Insgesamt dauern Zivilprozesse in England erheblich längern und kosten das Drei- bis Fünffache. Deshalb ist die primäre Empfehlung des deutschen Vertragsanwalts, entweder deutsches Recht und deutschen Gerichtsstand zu vereinbaren (jedenfalls nie mischen) oder aber Arbitraton zu vereinbaren, also ein privates Schiedsgericht zu installieren, wobei sich natürlich dann auch hier die Frage stellt, welches Rechtsvorschriften gelten sollen. Denn davon hängt es ja ab, welche Anwälte im Ernstfall bezahlt werden müssen, deutsche oder englische.

Ist eine Klausel mit deutschem Zivilrecht und deutschem Gerichtsstand nicht durchsetzbar, dann kann und sollte man als deutscher Vertragspartner wenigstens versuchen, innerhalb des Vereinigten Königreichs einen anderen Gerichtsort zu vereinbaren als London. Unser persönlicher Tipp für die Vereinbarung einer örtlichen Zuständigkeit in England ist Manchester; warum erklären wir hier.

Manche Vertragsjuristen empfehlen in diesem Fall als Kompromiss, im Vertrag gar nichts zu den Themen anwendbares Recht und Gerichtsstand zu vereinbaren (“to remain silent”). Das ist aus meiner Sicht selten die beste Lösung, weil durch die Regeln des internationalen Privatrechts dann häufig das zuständige Gericht und das anwendbare Recht auseinanderfallen, im Ernstfall also ein deutscher Richter englisches Zivilrecht anwenden muss oder umgekehrt. Ein Albtraum für alle Beteiligten und die denkbar teuerste Konstellation, weil auf beiden Seiten dann sowohl deutsche und englische Anwälte agieren müssen und zusätzlich auch noch Übersetzer und Rechtsexperten nötig sind, die dem Richter das ausländische Zivilrecht erklären. Unsere Kanzlei erstellt regelmäßig Rechtsgutachten zum deutschen Zivil- und Handelsrecht für britische Anwaltskanzleien und englische Richter. Daher wissen wir, wie schwerfällig ein Prozess dadurch werden kann.

Fazit: Am besten deutsches Recht und deutschen Gerichtsstand vereinbaren. Erste Fallback-Position wäre Arbitration nach deutschem Recht, hilfweise nach englischem Recht. Nur wenn gar nicht anders möglich, staatliche englische Gerichte, dann aber konsequenterweise auch englisches Recht vereinbaren, denn man sollte Richter nie mit fremdem materiellen Recht quälen, das führt in den Wald.

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Falls Sie bei einer anglo-amerikanischen Rechtsangelegenheit sowie in Erbschaftsteuerfragen Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Graf & Partner mit ihrem internationalen Netzwerk in Europa sowie im außereuropäischen englischsprachigen Rechtsraum gerne zur Verfügung. In UK, Kanada sowie den meisten großen US-Bundesstaaten verfügen wir über gute persönliche Kontakte zu Attorneys-at-Law in mittelgroßen Kanzleien.

Weitere Informationen zu Rechtsstreitigkeiten mit Briten oder vor britischen Gerichten, zur englischen Zivilprozessordnung, Prozessführung und Zwangsvollstreckung in UK in diesen Posts:

Geheimtip für Gerichtsstandvereinbarung in England: Justizzentrum Manchester

Regeln zum Internationalen Gerichtsstand zwischen Deutschland und Großbritannien

Wie sieht eine Zivilklage in England aus?

Schmerzensgeldreform in UK

UK Zivilprozessordnung und Expertengutachten in England

Anwaltliche Versicherung in UK” (solicitor’s undertaking)

Mandant lügt im Zivilprozess, Anwalt haftet: Harte ZPO-Regeln vor englischen Gerichten

Mal schnell Klage einreichen? Nicht in England

Wie im Hollywood-Spielfilm: “You have been served!” (Zustellung in UK und USA)

Sie wollen einen EU-Titel in Großbritannien vollstrecken? Wie gut sind Ihre Nerven?

Heute mal was Privates: 30 Jahre Legionäre

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl gründete nicht nur 2003 die Kanzlei Graf & Partner, sondern war gut 16 Jahre vorher auch schon Gründungsmitglied des Baseballclubs Regensburg Legionäre, der letztes Wochenende sein 30-Jähriges feierte. Mit Baseball-Anwalt Schmeilzl in sehr engen Hosen. Hier sein Post:

In meiner Funktion als unbezahlter (wie konnte das nur passieren) Aufsichtsrats-Vorsitzender des größten deutschen Baseballvereins Buchbinder Legionäre Regensburg durfte ich für einen kurzen Beitrag über die ersten Jahre des Vereins ein kleines Interview geben.

Zusammen mit Interview-Partner und Co-Gründer Jochen Bender geben wir die Waldorf & Statler des deutschen Baseballsports.

Viel Spaß mit den 30 Jahre alten Filmausschnitten die zeigen, wie “Baseball” in den 80ern und frühen 90ern ausgesehen hat.

Hier das Video auf Youtube. Und: Nein, der Hawaiihemd-Kommentator am Anfang des Clips bin nicht ich.

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gp_anz_baseball_streit_210x297mmgp_anz_baseball_beweislage_210x297mmRechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, LL.M. (Leicester), ist Wirtschaftsanwalt und seit 2001 auch Justiziar für diverse Sportverbände, daneben Lehrbeauftragter für Sport- und Eventrecht an der Fachhochschule Erding und der Macromedia Hochschule München. Er ist seit 20 Jahren Präsidiumsmitglied in mehreren Sportverbänden, darunter ein olympischer Sommersportverband sowie der Berufsverband der Spielervermittler und Sportmanager. Ferner Geschäftsführer eines Sportinternats. Seine Dissertation zum Abschluss des Master of Laws Studiums an der University of Leicester (England) erstellte er zum Thema „Freizügigkeit für professionelle Athleten innerhalb der Europäischen Union“.

Telefonieren Sie gerne nach Florida?

Jobangebote für Azubis und RA-Fachangestellte (Paralegals)

Wir suchen am Kanzleistandort Regensburg nach motivierten Azubis oder bereits fertigen Rechtsanwaltsfachangestellten (Paralegals). Drei Viertel unserer Mandanten kommen aus England oder USA, darum wären Englischkenntnisse nicht schlecht. Natürlich erwartet keiner, dass Sie vom ersten Tag an fließend juristisches Fachenglisch sprechen. Aber das Interesse an der Sprache sollte da sein. Berufsbegleitende Sprachkurse in “Legal English” finanzieren wir dann gerne.

Unsere Kanzlei berät im internationalen Zivilrecht, insbesondere im deutsch-britischen und deutsch-amerikanischen Wirtschaftsrecht und Erbrecht. Eine abwechslungsreichere und internationalere Ausbildungskanzlei als uns wird man in Regensburg kaum finden. Wer also das anglo-amerikanische Rechtssystem spannend findet und keine Berührungsängste mit Mandanten hat, die aus London, Florida oder Kalifornien anrufen, ist bei uns genau richtig. Melden Sie sich doch einfach unter 0941 / 463 7070 and let’s talk! Mehr Infos auf der Kanzleiwebsite.

Ach ja, qualifizierte Anwaltskolleginnen und Kollegen (bitte vielleicht wirklich mal ein Kollege) sind zur Verstärkung des Teams auch jederzeit willkommen. Mehr dazu hier

Unser Münchner Büro ist umgezogen …

… auf die andere Seite der Oktoberfestwiese

Seit gestern (1. Juni 2017) arbeiten unsere Münchner Anwälte im modernen and zentral gelegenen Agendis Business Center Gebäude an der Radlkoferstr. 2. In den alten Büros am Bavariaring wurde es zuletzt etwas arg eng. Für diejenigen Mandanten, die Graf & Partner auch wegen der Nähe zum Oktoberfestgelände gewählt haben: Die neuen Büros liegen nur 500 Meter von der alten Kanzlei entfernt, nämlich auf der anderen Seite der Theresienwiese. Wer also nach seinem Anwaltsgespräch dringend ein Bier braucht, muss sich keine Sorgen machen. Mehr Infos auf der Kanzleiwebsite.

Brexit-Fahrplan: Englischen Solicitors wird langsam mulmig

Dürfen englische Anwälte nach dem Brexit in Deutschland weiter beraten?

Neben dem Finanzsektor ist London auch stolz auf seine großen Anwaltskanzleien, die international agieren und Rechtsberatung für Konzerne auch in der EU anbieten. Bei einem harten Brexit wäre Schluss mit der Dienstleistungsfreiheit für diese englischen Solicitors innerhalb der Europäischen Union. Die tatsächliche Rechtsberatung erfolgt in den deutschen Dependancen der britischen Law Firms zwar in der Regel durch deutsche Rechtsanwälte. Aber die Partner sind natürlich Briten. Ist das nach einem Brexit dann noch zulässig? Corporate Clients schätzen solche Unsicherheiten gar nicht.

Dieses Horrorszenario wollen die britischen Kollegen dringend vermeiden. Die Law Society of England und Wales versucht daher, ihrer Regierung klar zu machen, dass diese Dienstleistungsfreiheit erhalten bleiben muss. Die Law Society hat auf ihrer Website klare Prioritäten für den “Legal Sector” definiert. Dort findet sich auch ein interessanter Kalender mit den politisch zentralen Events auf dem Web zum Brexit-Ergebnis im März 2019.

In der heutigen Stellungnahme der Law Society zum BREXIT WHITE PAPER heißt es dazu:

The Law Society has also cautiously welcomed the white paper’s aim for “the freest possible trade in services between the UK and EU Member States.”

Robert Bourns commented: “We welcome the intention of the government to maintain free trade in services, but here the detail will be crucial.

“We have a large, vibrant and international legal services sector, which contributed £25.7bn to our economy in 2015. Maintaining recognition of European practising rights for English and Welsh solicitors, as well as protecting the Legal Professional Privilege held by our clients, will be an essential step in supporting the legal sector and the estimated 370,000 people it employs.

“We will continue to work with government to underline the importance of this mutual access, and to emphasise our priorities to ensure the UK maintains a strong and successful legal services sector.”

Wörtlich übersetzt heißt der fett hevorgehobene Teil: “Wir begrüßen die Absicht der Regierung, die Dienstleistungsfreiheit beizubehalten, aber die Details sind hier von größter Bedeutung”. Von der typisch britischen Zurückhaltung befreit und in klares Deutsch übertragen bedeutet diese Passage: Geht hier um Himmels Willen kein Risiko ein, wir englische Rechtsanwälte brauchenweiterhin identischen Zugang zum EU-Rechtsdienstleistungsmarkt! Der Code, an dem man die Unzufriedenheit und Besorgnis erkennen kann, ist das “cautiously welcomed” im ersten Satz.

Nun ja: You can’t have the cake and eat it. Ende März beginnt die Uhr zu ticken. Bis März 2019 hat UK dann Zeit, “great deal” auszuhandeln. Mehr zum Thema Brexit hier.

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Weitere Informationen zu deutsch-britischer Vertragsgestaltung, zu Rechtsstreitigkeiten mit Briten oder vor britischen Gerichten, zur englischen Zivilprozessordnung, Prozessführung und Zwangsvollstreckung in UK finden Sie in diesen Posts:

Wie sieht eine Zivilklage in England aus?

UK Zivilprozessordnung und Expertengutachten in England

Anwaltliche Versicherung in UK” (solicitor’s undertaking)

Mandant lügt im Zivilprozess, Anwalt haftet: Harte ZPO-Regeln vor englischen Gerichten

Mal schnell Klage einreichen? Nicht in England

Wie im Hollywood-Spielfilm: “You have been served!” (Zustellung in UK und USA)

Sie wollen einen EU-Titel in Großbritannien vollstrecken? Wie gut sind Ihre Nerven?

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graf_legal_schmeizlDie 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer Abteilung für britisch-deutsche Prozessführung (GP Chambers) auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische Vertragsgestaltung, Wirtschaftsstreitigkeiten, Scheidungen und Erbfälle.

Wir führen regelmäßig Intensivschulungen für Manager zum Thema englisches Vertragsrecht sowie zu den Rechten und Pflichten des Geschäftsführeres einer Limited Liability Company, sei es Gruppenseminare oder Einzelschulungen.

Falls Sie bei einer britisch-deutschen oder amerikanisch-deutschen Rechtsangelegenheit Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte und Solicitors der Kanzlei Graf & Partner sowie die englischen Solicitors der Kanzlei Lyndales gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner in Deutschland sind Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England) und Elissa Jelowicki, Solicitor.

BREXIT Verhandlungsplan nimmt konkrete Gestalt an. Donald Trump hilft dabei ganz und gar nicht

Die Ausgangslage für Premierministerin May ist erheblich weniger komfortabel als gewünscht. Ein kurzer Zwischenruf zum Status Quo Brexit, Donald Trumps Rolle dabei und zum Schluss ein chinesischer Fluch.

Der oberste Gerichtshof hat die britische Regierung bekanntlich dazu gezwungen, das Parlament mit einzubinden. Die Abgeordneten werden den Brexit zwar nicht verhindern, die Einbindung des Parlaments führt aber dazu, dass die Regierung ihre Verhandlungsstrategie vorher offen legen muss, was die Brexit-Verhandler eigentlich vermeiden wollten. Das sogenannte Brexit White Paper.

Auch die wirtschaftlichen Rahmendaten sind nicht so, dass das Vereinigte Königreich bei den Verhandlungen mit der EU die besseren Karten in der Hand hat. Ein erfreulich unaufgeregtes Interview hierzu führte CNN mit dem englischen Wirtschaftsexperten Quentin Peel.

Der Versuch von PM May, die USA als starken Partner an ihre Seite zu holen, trägt bislang wenig Früchte. Die “Special Relationship” mit den USA dürfte zu keinem besonders vorteilhaften Trade Deal führen, da Donald Trump nicht dafür bekannt ist, anderen Ländern – auch wenn es traditionell enge Verbündete sind – irgend welche Gefallen zu tun, Händchen halten im White House hin oder her. Trumps Unbeliebtheit verursacht bereits jetzt Dauerproteste auch in Großbritannien und der anstehende Staatsbesuch von President Trump in England wird für die britische Regierung zur Belastung, da er bis dahin auf der Unbeliebtheitsskala bislang ungeahnte Höhen erklommen haben dürfte.

Einige Beispiele nach knapp zwei Wochen Präsidentschaft: Das Verhältnis zu Mexiko ist bereits ruiniert, bevor der Mauerbau überhaupt begonnen wurde. Dem Iran wurde vor laufenden Kameras eine scharfe Warnung (“notice”) erteilt, was in der muslimischen Welt nach dem generellen Muslim-Einreiseverbot weitere Empörung verursacht. Auch gegen China beginnt das erste Säbelrasseln. Und erst gestern hat Trump höchst persönlich die Beziehungen zu einem jahrzehntelangen engen Verbündeten ruiniert, nämlich zu Australien. In einem Telefonat mit Australiens Premierminister Malcolm Turnbull beschimpfte er diesen für einen Deal mit der Obama-Administration, in dem vereinbart wurde, dass die USA 1.250 Flüchtlinge aus einem australischen Lager übernimmt (während der Flüchtlingskrise in Deutschland bewältigte das eine deutsche Kommune am Tag). Trump nahm das als Anlass, das über jahrzehnte hervorragende Verhältnis zwischen USA und Australien massiv zu beschädigen. Er brach das Gespräch mit dem Prmierminister eine halbe Stunden früher als geplant ab und prahlte später sogar damit. Man fragt sich, ob eigentlich irgend jemand im White House überhaupt noch versucht, auf Trump einzuwirken und diplomatische Mindesstandards aufrecht zu erhalten.

Nun, Theresa May hatte sich das offenbar anders vorgestellt, als sie als erster offizieller Staatsgast nach Washington flog. Zudem häufen sich Berichte in den englischen Medien, dass große Konzerne und Banken konkrete Vorbereitungen treffen, ihre Firmensitze oder Teilbereiche von England in die EU zu verlagern, insbesondere auch Banken.

Bei all dem kommen einem zwei Sprichwörter in den Sinn. Im Hinblick auf Donald Trump drängt sich der Mark Twain zugeschriebene Satz auf: “To a hammer everything looks like a nail.” Und was den Gesamtzustand des Planeten angeht, versteht man nun auch endlich, was die Chinesen mit dem traditionellen Fluch gemeint haben: “Mögest Du in interessanten Zeiten leben“.

Aber es hilft ja nichts, wir beraten unsere britischen und deutschen Mandanten auch in stürmischen und “interessanten” Zeiten.

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Weitere Informationen zu deutsch-britischer Vertragsgestaltung, zu Rechtsstreitigkeiten mit Briten oder vor britischen Gerichten, zur englischen Zivilprozessordnung, Prozessführung und Zwangsvollstreckung in UK finden Sie in diesen Posts:

Wie sieht eine Zivilklage in England aus?

UK Zivilprozessordnung und Expertengutachten in England

Anwaltliche Versicherung in UK” (solicitor’s undertaking)

Mandant lügt im Zivilprozess, Anwalt haftet: Harte ZPO-Regeln vor englischen Gerichten

Mal schnell Klage einreichen? Nicht in England

Wie im Hollywood-Spielfilm: “You have been served!” (Zustellung in UK und USA)

Sie wollen einen EU-Titel in Großbritannien vollstrecken? Wie gut sind Ihre Nerven?

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graf_legal_schmeizlDie 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer Abteilung für britisch-deutsche Prozessführung (GP Chambers) auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische Vertragsgestaltung, Wirtschaftsstreitigkeiten, Scheidungen und Erbfälle.

Wir führen regelmäßig Intensivschulungen für Manager zum Thema englisches Vertragsrecht sowie zu den Rechten und Pflichten des Geschäftsführeres einer Limited Liability Company, sei es Gruppenseminare oder Einzelschulungen.

Falls Sie bei einer britisch-deutschen oder amerikanisch-deutschen Rechtsangelegenheit Unterstützung benötigen, stehen Ihnen die deutschen Anwälte und Solicitors der Kanzlei Graf & Partner sowie die englischen Solicitors der Kanzlei Lyndales gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner in Deutschland sind Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England) und Elissa Jelowicki, Solicitor.

Deutsch-britische Rechtsanwälte nun auch in Liverpool und Manchester

“We can work it out. Eight Days a Week.”

Es muss nicht immer London sein. Wer sein Business nach England expandieren will, ob durch Eröffnung einer unselbständigen Zweigstelle, einer Büro-Niederlassung in UK oder durch Gründung einer englischen Tochtergesellschaft, sollte gründlich überlegen, ob die bessere Alternative zum absurd teuren, hektischen und unübersichtlichen London nicht vielleicht Manchester ist, die wachsende “Hauptstadt des Nordens”, deutlich beliebter und innovativer als das rein zahlenmäßig größere Birmingham. Zwar sind Wetter und Akzent noch etwas gewöhnungsbedürftiger als im Süden Englands, aber die Menschen sind freundlicher, haben mehr Zeit und wissen die Ansiedlung ausländischer Unternehmen viel mehr zu schätzen als im aus allen Nähten platzenden London. Büroräume kosten einen Bruchteil im Vergleich zu London und Personalkosten sind ebenfalls erheblich niedriger. Zahlreiche von uns betreute deutsche Firmen haben sich in den letzten Jahren in der Region Manchester, Liverpool, Sheffield angesiedelt oder Kooperationsverträge (Joint Ventures) mit dortigen britischen Unternehmen geschlossen. Die meisten sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wirtschaftsdaten und Infos für Investoren und Gründer mit Interesse an der Region Manchester / Liverpool:

Unsere Kanzlei hat deshalb seinen Service über den Großraum London hinaus erweitert. Auch in den Heimatstädten der Beatles und von Manchester United (übrigens: nicht “ManU” sagen) beraten unsere Experten für deutsch-britische Rechtsfragen nun regelmäßig deutsche und englische Mandanten in grenzüberschreitenden Fällen, von Vertragsgestaltung und Testamenten bis zu Unternehmenskäufen und Gerichtsprozessen. Die Zusammenarbeit mit den Büros Manchester, Liverpool und Sheffield der englischen Wirtschaftskanzlei Hill Dickinson garantiert den Mandanten eine professionelle Betreuung und Beratung auf höchstem Niveau, sowohl im englischen wie im deutschen Recht.

Und wer es auf die Dauer doch nicht ohne London aushält: Es sind ja nur 200 Meilen!

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graf_legal_schmeizlDie 2003 gegründete Kanzlei Graf & Partner ist mit ihrer englischspachigen Prozessabteilung (GP Chambers) auf grenzüberschreitende Rechtsfälle spezialisiert, insbesondere auf deutsch-britische und deutsch-amerikanische Wirtschaftsstreitigkeiten, Unternehmenskäufe und internationale Erbfälle.

Ihr Ansprechpartner in Deutschland ist Bernhard Schmeilzl, Rechtsanwalt & Master of Laws (Leicester, England), Telefon +49 (0) 941 – 463 7070.