Category

USA Recht allgemein

Anwaltspraxis in EnglandAnwaltspraxis in USAGesellschaftsrechtM&A Deals (Unternehmenskauf)Unternehmenstransaktionen (M&A)USA Recht allgemeinVerträge verhandeln und gestalten

Was bedeutet „Heads of Terms – Subject to Contract“?

Und was ist der Unterschied zwischen einem "Term Sheet" und einem "Heads of Terms"? Der Kauf eines englischen oder US-amerikanischen Unternehmens ist oft mit erheblich mehr Papier verbunden als der Erwerb einer deutschen Firma. Wenn der Kaufinteressent nicht aufpasst und den M&A-Deal nicht von Tag eins an sehr klar strukturiert, bombardieren ihn die englischen Solicitors oder die amerikanischen Attorneys mit derart umfangreichen Vertragsentwürfen, dass man in kürzester Zeit den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.…
Bernhard Schmeilzl
Juli 6, 2017
Anwaltspraxis in EnglandAnwaltspraxis in USAUSA Recht allgemeinVery funny indeed

Was bitte ist ein Esquire? In USA, in England und überhaupt.

Wer regelmäßig mit britischen oder US-amerikanischen Juristen zu tun hat, staunt über die Fülle der Titel und deren Abkürzungen. Ein paar Beispiele gefällig: Sol. (Solicitor), Barr. (Barrister), LL.B. (Bachelor of Laws), LL.M. (Master of Laws), Doctor of Law, JD (Juris Doctor), Ph.D. in Law, (Philosophical Doctor in Law), Solicitor Advocate, Advocate (Schottland und Isle of Man), Legal Counsellor, Officer of the Court, natürlich Attorney at Law und - unser heutiges Spezialthema - der Esquire, abgekürzt…
Bernhard Schmeilzl
Juni 28, 2017
Anwaltspraxis in EnglandHandel mit UKUSA Recht allgemeinVerträge verhandeln und gestalten

Musterklausel „absolutes Fixgeschäft“ in anglo-amerikanischen Verträgen

Formulierungsbeispiel einer TIME IS OF THE ESSENCE Boilerplate Clause Unter einem „absoluten Fixgeschäft“ versteht man die vertragliche Vereinbarung einer Leistung, bei der die Erbringung der Leistung zu einem späteren als dem vereinbarten Zeitpunkt für den Gläubiger (für die Parteien erkennbar) restlos sinnlos ist. Dies kann sich aus dem Vertragswortlaut ergeben oder auch nur aus den Umständen, also selbst wenn nur ein mündlicher Vertrag vorliegt. Die Rechtsprechung nimmt ein absolutes Fixgeschäft nur zurückhaltend an, es handelt…
Bernhard Schmeilzl
Juni 22, 2017
Erbrecht & TestamentErbschaft in USAErbschaftssteuer USAErbschein USAUSA Recht allgemein

„Das USA-Erbrecht kennt keinen Pflichtteilsanspruch?“ – Blödsinn!

Auch im Common Law ist der Rechtsgedanke Pflichtteilsanspruch nicht unbekannt Die meisten deutschen und kontinental-europäischen Juristen meinen, dass das Konzept einer zwingenden Mindestbeteiligung am Nachlass des Ehegatten oder der Eltern eine Idee nur des deutschen bzw. französischen Rechts sei, das in anglo-amerikanischen Jurisdiktionen unbekannt sei und dort nur Kopfschütteln auslösen würde. Weit gefehlt! Auch in etlich US-Bundesstaaten existiert ein Rechtsanspruch, der dem deutschen Pflichtteil bzw. dem französischen Zwangserbteil sehr ähnlich ist. Meist heißt dieser Anspruch…
Anwaltspraxis in EnglandErbschaft in USAUSA Recht allgemein

So so, Sie beherrschen also Legal English. Really?

Was sprechen Sie eigentlich genau: Englisch, Schottisch, Amerikanisch? Briten und Amerikaner kennen das Bonmot: "England and America are two countries separated by the same language". Oder, etwas abgewandelt, das Zitat aus Oscar Wilde's Erzählung Das Gespenst von Canterville: ‘We have really everything in common with America nowadays except, of course, language’. Das gilt schon in der Alltagssprache (auf der Insel ist ein "fag" eine Zigarettenkippe, in USA ist es - freundlich umschrieben - ein homosexueller…
Bernhard Schmeilzl
Dezember 9, 2016
Anwaltspraxis in EnglandAnwaltspraxis in USAForderungen einklagenForderungen vollstreckenInternationales FamilienrechtProzessführung in UKUSA Recht allgemeinZwangsvollstreckung in UK

Wie im Hollywood-Spielfilm: „You have been served!“

Wie sieht ein Zustellungsnachweis in USA oder England aus? Man kennt das aus amerikanischen Filmen: Ein harmlos aussehender Mann nähert sich dem Protagonisten, frägt "Sind Sie Mr Smith?". Sagt dieser "Ja", drückt ihm der Mann einen Umschlag in die Hand, sagt "You have been served" und rennt weg, um eventuellen Wutausbrüchen des Empfängers zu entgehen. In dem Umschlag befindet sich nämlich ein wichtiges (und für den Empfänger meist unerfreuliches) juristisches Dokument, zum Beispiel eine Scheidungsklage…
Bernhard Schmeilzl
August 8, 2016